Ende der Wetterturbulenzen – Tunesien findet zu frühlingshaftem Wetter zurück
Nach mehreren Tagen, die von atmosphärischer Instabilität und Wetterturbulenzen geprägt waren, dürfte sich die Wettersituation in Tunesien ab Samstag, dem 4. April 2026, allmählich verbessern. Eine relative Beruhigung wird erwartet, mit einem Rückgang der Störungen und einer schrittweisen Rückkehr der Temperaturen zu den jahreszeitlichen Normalwerten.
Am Donnerstag, den 2. April 2026, erklärte der Leiter des Dienstes für allgemeine Vorhersagen am Nationalen Institut für Meteorologie (INM), Hamza Saad, im Radiosender Mosaïque FM am Rande der Feier des Welttages der Meteorologie, dass sich die klimatischen Bedingungen in den kommenden Tagen stabilisieren dürften. „Die aktuellen Indikatoren zeigen eine schrittweise Verbesserung nach einer Phase von Störungen“, sagte er.
Den übermittelten Daten zufolge sollen die Temperaturen bereits ab diesem Wochenende allmählich ansteigen. Im Großraum Tunis werden sie am Samstag etwa 20°C erreichen, ein Niveau, das eine Rückkehr zu einem eher frühlingshaften Rhythmus im Einklang mit den üblichen Durchschnittswerten widerspiegelt. Zur Mitte der nächsten Woche sind vorübergehend auch über 25°C möglich.
Diese Entwicklung stellt einen Bruch mit dem Monat März dar, der sich in diesem Jahr durch relativ kühle Temperaturen für die Jahreszeit ausgezeichnet hat. „Der März entspricht normalerweise dem Beginn des Frühlings, aber in diesem Jahr waren die Bedingungen kälter als erwartet“, erklärte Hamza Saad.
Er beruhigte jedoch hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung und betonte, dass die kommende Woche durch eine allgemeine Stabilität der wichtigsten meteorologischen Parameter gekennzeichnet sein dürfte, insbesondere bei Temperaturen, Winden und Niederschlägen.

Über diese unmittelbare Verbesserung hinaus bleiben die mittelfristigen Aussichten von einer gewissen Variabilität geprägt. Der Verantwortliche wies darauf hin, dass auch der Monat April noch Regenepisoden bringen könnte, eine Entwicklung, die im aktuellen Kontext als positiv bewertet wird. „Wir hoffen, dass diese Regenfälle nützlich sein werden, insbesondere zur Auffüllung der Wasserreserven und zur Unterstützung des Agrarsektors“, präzisierte er.
Die saisonalen Prognosen deuten zudem auf eine Rückkehr der Niederschläge in der zweiten Aprilhälfte hin. Diese mögliche Wiederaufnahme der Regenaktivität könnte nach einer Phase relativer Ruhe eintreten und so zur Verbesserung der Wassersituation des Landes beitragen, die in den letzten Jahren oft auf die Probe gestellt wurde.
Dennoch betonte Hamza Saad den sich entwickelnden Charakter dieser Prognosen und erinnerte daran, dass mittelfristige Trends weiterhin von regelmäßigen Aktualisierungen der Wettermodelle abhängen.

