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Beben 2026

6. März 2026: Leichtes Erdbeben südöstlich von Ghardimaoui (Jendouba) [M2.8]

Erdbeben-Überwachungsstationen haben am Freitag, den 6. März 2026, um 04.28 Uhr Ortszeit ein leichtes Erdbeben der Stärke M2.8 auf der Richterskala, 7 km südöstlich von El Ghardimaoui im Gouvernorat Jendouba, registriert. Nachfolgend kam es zu mehreren leichten Nachbeben, die zwischen M1.9 und M2.4 Stärke lagen. Berichte, dass das Beben von Bewohnern verspürt wurden, liegen nicht vor.

Die Messungen der seismologischen Stationen des Meteorologischen Instituts Tunesiens (INM) ergaben, dass das Epizentrum des Bebens bei 36.41° nördlicher Breite und 8.51° östlicher Länge lag. Die Tiefe des Beben wird mit 10 km angegeben.

6. März 2026: Leichtes Erdbeben südöstlich von Ghardimaoui (Jendouba) [M2.8]
6. März 2026: Leichtes Erdbeben südöstlich von Ghardimaoui (Jendouba) [M2.8]

Die Daten in der Zusammenfassung

  • Magnitude: M2.8 (div. Nachbeben zwischen M1.9 und M2.4)
  • Tiefe (km): 10 km (unbestimmt)
  • Region: 7 km südöstlich von El Ghardimaoui im Gouvernorat Jendouba
  • Datum/Zeit: 6. März 2026 | 04:28:00 Uhr Ortszeit (UTC+1) | 6. März 2026, 03:28:00 Uhr UTC
  • Epizentrum: 36.41° Nord; 8.51° Ost

Info: Ghardimaou ist eine tunesische Stadt und Delegation im Gouvernorat Jendouba, gelegen im äußersten Nordwesten des Landes an der Grenze zu Algerien. Die Region ist bekannt für ihre üppige Natur, Berglandschaften und ihre Rolle als wichtiger Grenz- und Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt liegt am Fluss Medjerda und ist von den Ausläufern des Atlasgebirges umgeben. Im Winter kann es in den höher gelegenen Gebieten zu Schneefällen kommen.
Ghardimaou ist die Endstation der wichtigen Bahnstrecke Tunis–Ghardimaou. Historisch war die Stadt eine bedeutende Grenzstation für Züge nach Algerien; eine Wiederaufnahme des grenzüberschreitenden Personenverkehrs nach Annaba wurde zuletzt 2024/2025 getestet. Die Region ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Der Nationalpark El Feidja ist bekannt für seine dichten Eichenwälder und die seltene Population von Berberhirschen. Aïn Soltane ist ein nahegelegenes Bergdorf, das oft als Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Wälder und Schluchten dient. Das Stadtbild ist geprägt von kolonialen Überresten, wie dem alten Bahnhof und der ehemaligen Kirche Sacré-Cœur.

Quellen & Grafik: Meteorologisches Institut Tunesien (INM) | Volcano Discovery