Bis zu 46 Liter Niederschlag im Norden innerhalb von 24 Stunden bis 29. Jan 2026
Laut des Nationalen Instituts für Meteorologie wurden in den letzten 24 Stunden zwischen Mi, 28. Jan und Do, 29. Jan 2026m 7 Uhr, in mehreren Regionen im Norden des Landes erhebliche Niederschlagsmengen gemessen. Die Verwaltungsbezirke Grand Tunis, Bizerte, Nabeul und Jendouba gehören zu den Gebieten mit den höchsten Niederschlagsmengen, wobei die Gesamtmenge lokal 40 Liter/m2 (mm) überschritten. hat Zudem wurden starke Winde registriert, die insbesondere in Tataouine für Beschädigungen sorgten.
In den Regionen im Norden Tunesiens gab es in den letzten 24 Stunden, von Mittwoch, 28. Januar 2026, um 7 Uhr morgens bis Donnerstag, 29. Januar 2026, zur gleichen Uhrzeit, laut den vom Nationalen Institut für Meteorologie veröffentlichten Daten erhebliche Niederschläge.
Spitzenwerte im Großraum Tunis
Die höchsten Niederschlagsmengen wurden im Gouvernement Ben Arous gemessen, mit maximal 46 mm in Radès und 44 mm in Mégrine. Auch andere Orte in der Region verzeichneten erhebliche Niederschlagsmengen, darunter Ben Arous (25 mm), Hammam-Lif (9 mm) und Boumhel (5 mm).
Im Gouvernorat Tunis schwankten die Niederschlagsmengen zwischen 10 und 12 mm, insbesondere in Tunis-Carthage, La Goulette, Sidi Bou Saïd und Tunis-Sud. In Ariana schwankten die Niederschlagsmengen je nach Delegation zwischen 5 und 10 mm.
Bizerte, Nabeul und Jendouba reichlich bewässert
In Bizerte waren die Niederschläge in bestimmten Gebieten besonders stark, mit 32 mm in Ghazala, 28 mm in Joumine, 25 mm in Mateur und 20 mm in Sejnane.
Auch im Gouvernorat Nabeul wurden beträchtliche Mengen gemessen, darunter 22 mm in El Mida, 21 mm in Beni Khalled, 15 mm in Kélibia und 14 mm in mehreren Orten, darunter Hammamet, Dar Allouche und Takelsa.
Im Nordwesten verzeichnete Jendouba Niederschlagsmengen von bis zu 22 mm in Aïn Draham, 21 mm in Tabarka und 21 mm in Beni Mtir, was die gute Niederschlagsdynamik in der gesamten Region bestätigt.
Auch die Gouvernorate Béja, Kef und Siliana profitierten von erheblichen Niederschlägen, darunter 23 mm in Nefza, 21 mm am Staudamm von Kasseb, 13 mm an der Station Kef, 12 mm in Bargou und Bouarada und 11 mm in mehreren Ortschaften.
In Zaghouan, Manouba und einigen Gebieten der Sahelzone und des Zentrums waren die Niederschlagsmengen geringer, aber regelmäßig und lagen im Allgemeinen zwischen 3 und 10 mm.
Diese Niederschläge sind zwar je nach Region unterschiedlich stark, stellen jedoch einen wichtigen Beitrag für die Landwirtschaft und die Wasserressourcen dar.
Tataouine: Starke Winde, umgestürzte Bäume und Stromausfälle
Starke, mit Sand beladene Windböen fegten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über das Gouvernorat Tataouine hinweg und verursachten laut Angaben der regionalen Behörden umgestürzte Bäume und vorübergehende Stromausfälle in mehreren Gebieten, ohne jedoch Verletzte zu fordern. Die Wetterbedingungen beeinträchtigten auch den Straßenverkehr, insbesondere auf einigen strategisch wichtigen Achsen im Südosten des Landes.
Laut regionalen Quellen waren mehrere Ortschaften von den starken Winden betroffen, was zu punktuellen Unterbrechungen der Stromversorgung führte. Teams der tunesischen Strom- und Gasgesellschaft (STEG) rückten aus, um die gemeldeten Störungen zu beheben und die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten schrittweise wiederherzustellen.
Quelle: INM

