Anstehende Ereignisse und Termine aus den Bereichen Meteorologie, Seismologie und Klima.
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Meteorologischer Sommerbeginn 2027

Der meteorologische Sommerbeginn fällt immer auf den 1. Juni und umfasst die Monate Juni, Juli und August. Diese Einteilung wurde von Wetterforschern eingeführt, um die statistische Auswertung und den Vergleich von Klimadaten zu vereinfachen. Im Gegensatz dazu steht der astronomische Sommeranfang, der sich nach dem Stand der Sonne richtet und meist auf den 21. Juni fällt.
Die Hauptmerkmale im Überblick:
- Beginn: 1. Juni
- Ende: 31. August
- Zugehörige Monate: Juni, Juli, August
- Grund für die Einteilung: Feste, dreimonatige Abschnitte erleichtern Meteorologen den Vergleich von Wetterdaten und Klimastatistiken enorm, da sie unabhängig von den exakten astronomischen Sonnenständen sind.
Warum gibt es den meteorologischen Sommeranfang?
- Statistische Gründe: Die feste Zuweisung zu ganzen Monaten vereinfacht die Auswertung und den Vergleich von Klimadaten.
- Einfachere Datenverarbeitung: Computer und Klimatenbanken können mit festen Monatsgrenzen (1. Juni bis 31. August) präziser rechnen.
- Trägheit der Atmosphäre: Die Meteorologie orientiert sich am realen Temperaturzyklus. Die höchste Erwärmung hinkt dem Sonnenstand meist einige Wochen hinterher.
Der Unterschied zum kalendarischen Sommerbeginn
Im Gegensatz zur Meteorologie richtet sich der kalendarische (astronomische) Sommeranfang nach dem Stand der Himmelskörper. Er markiert den Zeitpunkt der Sommersonnenwende, an dem die Sonne senkrecht über dem nördlichen Wendekreis steht. Dies ist der längste Tag des Jahres und fällt auf den 20., 21. oder 22. Juni.
Info: Der Sommer ist die wärmste der vier Jahreszeiten in den subtropischen, gemäßigten, kalten und arktischen Klimazonen. Je nachdem, ob er gerade auf der Nord- oder Südhalbkugel herrscht, spricht man vom Nord- oder Südsommer. Der Nordsommer findet gleichzeitig mit dem Südwinter statt.
Weil das Sonnenjahr knapp sechs Stunden länger ist als das kalendarische Gemeinjahr mit genau 365 Tagen, verschiebt sich der Zeitpunkt der Sonnenwenden in jedem Jahr um knapp sechs Stunden auf eine spätere Uhrzeit. Da in Schaltjahren wie 2016, 2020 und 2024 im Februar ein Schalttag eingeschoben wird, liegt das kalendarisch angegebene Tagesdatum dann jedoch um einen Tag vor dem des Vorjahres. Im 21. Jahrhundert wird sie ab 2020 manchmal am 20. Juni sein, weil die Schaltregel (365,2425 Tage) die tatsächliche Jahreslänge (365,2422 Tage) nur näherungsweise darstellen kann.
Siehe auch wikipedia.de
CET = Central European Time (UTC+1)
