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Rund um das Wetter in Tunesien

This Day in History: 1931-06-07

Mitten in der Nordsee bebt die Erde. Das Doggerbank-Erdbeben vom 7. Juni 1931 war mit einer Magnitude von 6,1 das stärkste jemals in dieser Region registrierte Erdbeben. Das Epizentrum lag in der Nordsee, rund 120 Kilometer nordöstlich von Great Yarmouth.

Die Erschütterungen waren in ganz Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Belgien, Nordfrankreich und Teilen Deutschlands zu spüren.

Kernfakten zum Erdbeben

  • Datum & Uhrzeit: 7. Juni 1931 um 01:25 Uhr MESZ
  • Magnitude: 6,1 auf der Richterskala
  • Epizentrum: Doggerbank in der Nordsee (ca. 120 km vor der englischen Küste)
  • Auswirkungen: Trotz der Stärke hielten sich die Schäden in Grenzen, da das Beben offshore stattfand. An der britischen Küste (vor allem in Yorkshire) stürzten jedoch einige Schornsteine ein, und eine Kirchturmspitze verdrehte sich.
  • Tsunami: Das Seebeben löste einen kleinen Tsunami aus, der an der englischen Küste für ungewöhnlich hohe Wellen sorgte.

Ursachen und Reichweite

  • Das Beben ereignete sich, obwohl Nordwesteuropa weit entfernt von aktiven Plattengrenzen liegt. Die Ursache sind tektonische Spannungen innerhalb der Eurasischen Platte, die alte Störungszonen in der Erdkruste reaktivieren. Aufgrund der enormen Energie war das Beben nicht nur auf den britischen Inseln deutlich wahrnehmbar, sondern auch in Teilen von Nordwestdeutschland, Dänemark, Belgien und Frankreich.