{"id":139,"date":"2017-07-22T21:19:06","date_gmt":"2017-07-22T20:19:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.soussewetter.de\/meteo\/?p=139"},"modified":"2024-07-21T18:07:29","modified_gmt":"2024-07-21T17:07:29","slug":"die-geschichte-der-tsunamis-im-mittelmeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/2017\/07\/22\/die-geschichte-der-tsunamis-im-mittelmeer\/","title":{"rendered":"Die Geschichte der Tsunamis im Mittelmeer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur im Pazifikraum, auch an europ&auml;ischen und nordafrikanischen K&uuml;sten k&ouml;nnen <a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/enzyklopaedie\/seismologie\/tsunami\/\" target=\"_blank\" title='Tsunamis sind riesige Ozeanwellen, die oft durch Unterwasserbeben ausgel&ouml;st werden. Der Begriff Tsunami entstammt dem Japanischen und hei&szlig;t w&ouml;rtlich &uuml;bersetzt \"Hafenwelle\". Die Bezeichnung&nbsp; wurde durch japanische Fischer gepr&auml;gt, die vom Fischfang zur&uuml;ckkehrten und im Hafen alles verw&uuml;stet vorfanden, obwohl sie auf offener See keine Welle gesehen oder gesp&uuml;rt hatten. Darum nannten sie die mysteri&ouml;sen Wellen Tsu-nami, das hei&szlig;t &bdquo;Welle im Hafen.&ldquo; Ein Tsunami ist eine Abfolge besonders langer Wasserwellen, die sich &uuml;ber sehr gro&szlig;e Entfernungen auszubreiten verm&ouml;gen und als solche eine Verschiebung von Wasser bzw. Meer in Folge einer Verdr&auml;ngung darstellen.&nbsp;Beim Vordringen in Bereiche geringer Wassertiefe wird das Meer gestaucht&hellip;' class=\"encyclopedia\">Tsunami<\/a>s auftreten, allerdings wesentlich seltener. Die Afrikanische Platte schiebt sich nach Norden unter die Eurasische Platte, die Folge sind vulkanische Aktivit&auml;ten (&Auml;tna) sowie Erdbeben, die unter Umst&auml;nden Tsunamis entstehen lassen.<!--more--><span id=\"more-361\"><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rund zehn Prozent aller Tsunami weltweit ereignen sich im Mittelmeer, rechnerisch ein verheerender Tsunami pro Jahrhundert. Geologische und arch&auml;ologische Untersuchungen sowie historische &Uuml;berlieferungen zeugen von gewaltigen Tsunamis, die Tausende an Menschenleben forderten und Regionen unbewohnbar machten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere konzentrieren sich die seismischen Aktivit&auml;ten auf das &ouml;stliche Mittelmeer und die &Auml;g&auml;is (Griechenland, T&uuml;rkei) sowie S&uuml;ditalien rund um Sizilien, wo k&uuml;rzlich bisher unbekannte unterseeische Vulkane nachgewiesen wurden. Tsunamis im Mittelmeer sind deshalb so gef&auml;hrlich, da nur eine kurze Vorwarnzeit besteht, egal wo sich ein unterseeisches Beben ereignet, ein eventueller Tsunami hat nach max. 57 Minuten eine der Mittelmeerk&uuml;sten erreicht.<\/p><div id=\"souss-868227674\" class=\"souss-inhalt souss-entity-placement\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-8074179450971904\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script><ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block; text-align:center;\" data-ad-client=\"ca-pub-8074179450971904\" \ndata-ad-slot=\"\" \ndata-ad-layout=\"in-article\"\ndata-ad-format=\"fluid\"><\/ins>\n<script> \n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); \n<\/script>\n<\/div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Verheerende Tsunamis<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ca. 6300 v. Chr.: &Auml;tna-Tsunami&nbsp;<\/strong><br>\nEin Bergsturz von 35 km&sup3; ins Ionische Meer verursachte den &Auml;tna-Tsunami im &ouml;stlichen Mittelmeer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sp&auml;tes 16. Jh. v. Chr.:&nbsp; Minoische Eruption (auch Thera oder Santorin-Eruption)<\/strong><\/p><div id=\"souss-651686508\" class=\"souss-adsense-im-artikel-5 souss-entity-placement\"><script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-8074179450971904\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script><ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block; text-align:center;\" data-ad-client=\"ca-pub-8074179450971904\" \ndata-ad-slot=\"\" \ndata-ad-layout=\"in-article\"\ndata-ad-format=\"fluid\"><\/ins>\n<script> \n(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); \n<\/script>\n<\/div>\n<figure id=\"attachment_144\" aria-describedby=\"caption-attachment-144\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/minoische-eruption.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-144 size-medium\" src=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/minoische-eruption-300x259.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/minoische-eruption-300x259.png 300w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/minoische-eruption.png 580w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-144\" class=\"wp-caption-text\">Minoische Eruption<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Vulkanexplosion auf Santorin soll nach Meinung einiger Forscher zu bis zu 60 Meter hohen Wellen im gesamten &ouml;stlichen Mittelmeer gef&uuml;hrt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Minoische Eruption wird der sp&auml;tbronzezeitliche Ausbruch der &auml;g&auml;ischen Vulkaninsel Thera (heute Santorin) bezeichnet, der im 17. oder 16. Jahrhundert v. Chr. die eng mit der minoischen Kultur verbundene Siedlung Akrotiri (moderner Name) auf Santorin begrub. Seine direkten Auswirkungen sind umstritten; die bis in die 1960er Jahre oft vertretene Meinung, er habe den Untergang der minoischen Kultur auf Kreta herbeigef&uuml;hrt, wird heute abgelehnt.&nbsp;Die minoische Kultur bestand noch mindestens ein halbes Jahrhundert weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die bei der Eruption ausgesto&szlig;enen Pyroklastika lassen sich in arch&auml;ologischen Fundstellen im gesamten &ouml;stlichen Mittelmeer finden und bieten so einen Fixpunkt in der Stratigraphie. Die Datierung der Eruption ist umstritten; zwischen den historiografisch und den naturwissenschaftlich ermittelten Daten liegen etwa 100 Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>479 v. Chr. ?:&nbsp;Tsunami von Potidaia<\/strong><br>\nDer &auml;lteste genau datierbare Tsunami wird vom griechischen Historiker Herodot &uuml;berliefert. Die persischen Belagerer der n&ouml;rdlichen, griechischen Halbinsel Potidaia wurden von einer riesigen Welle &uuml;berrascht, als sie sich das unerwartet zur&uuml;ckziehende Meer zunutze machen wollten, um die Stadt anzugreifen. Herodot schreibt das Auftreten der rettenden Flutwelle dem Meeresgott Poseidon zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sedimentablagerungen in der Region, wo Potidea und die Nachfolgesiedlung Nea Potidea liegen, zeigen Spuren massiver Seebewegungen, wie sie bei gro&szlig;en Wellen auftreten. Zudem wurden bei&nbsp;Ausgrabungen in der nahegelegenen antiken Stadt Mende Spuren starker Naturgewalten gefunden, die sich auf das&nbsp;f&uuml;nfte Jahrhundert vor Christus zur&uuml;ckdatieren lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>26 v. Chr.: Erdbeben im Golf von Eub&ouml;a<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Historiker Thukydides beschreibt in seinem Werk &bdquo;Der Peloponnesische Krieg&ldquo; anhand des Erdbeben im Golf von Eub&ouml;a 426 v. Chr. erstmals den urs&auml;chlichen Zusammenhang des Auftretens von Erdbeben und nachfolgenden Flutwellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erdbeben verw&uuml;stete im Sommer des Jahres 426 v. Chr. die K&uuml;sten des Golfes von Malia und des N&ouml;rdlichen Golfs von Eub&ouml;a in Griechenland. Das Erdbeben l&ouml;ste einen Tsunami aus, der K&uuml;sten und St&auml;dte &uuml;berflutete. Die Intensit&auml;t des Erdbebens wird anhand von&nbsp;historisch &uuml;berlieferten Schadensbeschreibungen als sehr stark eingestuft, so taten sich zahlreiche Spalten im Boden auf und es kam zu Erdrutschen in den Bergen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/euboea-golf_griechenland.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-146 size-medium\" src=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/euboea-golf_griechenland-300x206.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/euboea-golf_griechenland-300x206.jpg 300w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/euboea-golf_griechenland-768x528.jpg 768w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/euboea-golf_griechenland-130x90.jpg 130w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/euboea-golf_griechenland.jpg 949w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/a>Das Ereignis war f&uuml;r den griechischen Geschichtsschreiber Thukydides Anlass, die Ursache der Flutwelle zu ergr&uuml;nden. Er kam zu dem Ergebnis, ein Erdbeben m&uuml;sse den Tsunami hervorgerufen haben. Thukydides war der erste Naturwissenschaftler, der das Beben und die Welle in eine Ursache-Wirkungsbeziehung setzte. Sein Vorg&auml;nger Herodot hatte den Tsunami von Potidea noch auf die Rache Poseidons zur&uuml;ckgef&uuml;hrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Erdbeben im Golf von Eub&ouml;a geh&ouml;rt zu einer Erdbebenserie im Sommer des Jahres 426 v. Chr., die im Peloponnesischen Krieg die Spartaner zwang, die Invasion Attikas abzubrechen. Der Geograph Strabo berichtete, dass Teile der Griechischen Inseln &uuml;berflutet, St&auml;dte verw&uuml;stet wurden und Fl&uuml;sse ihren Lauf dauerhaft ge&auml;ndert haben. Der Tsunami traf die K&uuml;ste im Golf von Maliakos an drei Stellen und erreichte sogar St&auml;dte, die eine Dreiviertel Meile vom Meer entfernt waren. Der Tsunami traf mit solcher Gewalt auf, dass eine Trireme (rudergetriebenes Kriegsschiff des Altertums) aus ihrem Dock gehoben und &uuml;ber die Stadtmauer geschleudert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>373 v. Chr.: Tsunami von Helike<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_147\" aria-describedby=\"caption-attachment-147\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Helike-ausgrabungen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-147\" src=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Helike-ausgrabungen-300x225.jpg\" alt=\"Helike, Ausgrabung F&auml;rberei\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Helike-ausgrabungen-300x225.jpg 300w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Helike-ausgrabungen.jpg 661w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-147\" class=\"wp-caption-text\">Helike, Ausgrabung F&auml;rberei<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Winter des Jahres 373 v. Chr. ersch&uuml;tterte ein schweres Erdbeben Helike, eine Stadt im Norden des Peloponnes am Golf von Korinth, in der N&auml;he des heutigen Egio und lie&szlig; s&auml;mtliche Geb&auml;ude zusammenfallen. Kurz darauf &uuml;berschwemmte eine riesige Flutwelle die Stadt sowie zehn Kriegsschiffe aus Sparta, die im Hafen vor Anker lagen. Das Wasser der Flut ging nicht zur&uuml;ck, sondern bildete f&uuml;r mehrere Jahrhunderte eine Art Lagune. So berichten mehrere antike Autoren (u.a. Pausanias und Ovid), dass die Ruinen von Helike noch zu ihrer Zeit (1.\/2. Jahrhundert n. Chr.) von der Wasseroberfl&auml;che aus zu sehen waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt &Uuml;berlegungen, wonach der Untergang von Helike den Zeitzeugen Platon zu seiner Erz&auml;hlung &uuml;ber Atlantis inspiriert haben soll. Zwar ging bei dem Erdbeben weder eine Gro&szlig;insel noch eine Zivilisation unter, aber es handelte sich immerhin um eine der schwersten und opferreichsten Naturkatastrophen in der &Auml;g&auml;is seit der Minoischen Eruption der Vulkaninsel Thera in der sp&auml;ten Bronzezeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1991 gr&auml;bt ein griechisch-amerikanisches Forscherteam unter der Leitung von Steven Soter und Dora Katsonopoulou in der Ebene von Eliki. 2000 und 2001 fand man schlie&szlig;lich die &Uuml;berreste des 373 v. Chr. untergegangen Helike. Bis 2003 fand man weitere Spuren von Besiedlung aus &auml;lterer Zeit bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. Die Ausgrabungen sind bis heute (2017) nicht abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>21. Juli 365 n. Chr.: Erdbeben vor Kreta<\/strong><br>\nDas Erdbeben vor Kreta 365 n. Chr. war ein unterseeisches Erdbeben im &ouml;stlichen Mittelmeer, dessen nachfolgender Tsunami im Morgengrauen des 21. Juli 365 Zerst&ouml;rungen in den K&uuml;stenregionen Zentral- und S&uuml;dgriechenlands, Libyens, &Auml;gyptens, Zyperns und Siziliens anrichtete. Das <a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/enzyklopaedie\/seismologie\/epizentrum\/\" target=\"_blank\" title=\"Das Epizentrum bezeichnet in Bezug auf ein Erdbeben den Punkt der Erdoberfl&auml;che, der senkrecht &uuml;ber dem Erdbebenherd, dem Hypozentrum, liegt. Bei der Ortsbestimmung durch seismologische Institute werden Erdbebenherde vereinfacht als Punktquellen angenommen. In der Realit&auml;t handelt es sich jedoch um Bruchfl&auml;chen, die je nach St&auml;rke des Erdbebens unterschiedliche Ausdehnungen haben. Erdbeben mit kleinen Magnituden weisen Bruchfl&auml;chen mit L&auml;ngen von einigen Metern bis wenige hundert Meter auf, w&auml;hrend sich die Bruchfl&auml;chen von sehr starken katastrophalen Ereignissen &uuml;ber mehrere hundert Kilometer erstrecken k&ouml;nnen.\" class=\"encyclopedia\">Epizentrum<\/a> wird heute in der N&auml;he Kretas angenommen; die St&auml;rke des Bebens d&uuml;rfte bei einer <a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/enzyklopaedie\/astronomie\/magnitude\/\" target=\"_blank\" title=\"Das Wort Magnitude bezeichnet im Allgemeinen eine Gr&ouml;&szlig;enordnung, sowohl in der Astronomie, als auch in der Seismologie. In der Astronomie ist die Magnitude ein Ma&szlig; f&uuml;r die visuelle Helligkeit (Scheinbare Helligkeit). Mit Magnitude wird auch die Strahlungsleistung (Absolute Helligkeit) bezeichnet. Zudem ist es&nbsp;ein Ma&szlig; f&uuml;r die Bedeckung bei einer Mondfinsternis. In der Seismologie ist die Magnitude sowohl ein Ma&szlig; f&uuml;r die St&auml;rke eines Erdbebens, als auch die St&auml;rke eines Vulkanausbruchs\" class=\"encyclopedia\">Magnitude<\/a> von 8 oder h&ouml;her gelegen haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_149\" aria-describedby=\"caption-attachment-149\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kueste-kreta.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-149 size-medium\" src=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kueste-kreta-300x225.jpg\" alt=\"Ehemalige K&uuml;stenlinie nach Anhebung von Kreta um 9 Meter\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kueste-kreta-300x225.jpg 300w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kueste-kreta-768x576.jpg 768w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kueste-kreta-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kueste-kreta.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-149\" class=\"wp-caption-text\">Ehemalige K&uuml;stenlinie nach Anhebung von Kreta um 9 Meter<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Zerst&ouml;rung durch den Tsunami waren insbesondere die K&uuml;sten des &ouml;stlichen Mittelmeeres, das Nildelta und Alexandria betroffen, wo tausende Menschen get&ouml;tet und Schiffe bis zu zwei Meilen weit ins Landesinnere getragen wurden. Auf Kreta wurden fast alle St&auml;dte besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt. Das Beben hinterlie&szlig; einen tiefen Eindruck in der &bdquo;Seele&ldquo; der sp&auml;tantiken Bev&ouml;lkerung. Viele der damaligen Schriftsteller bezogen sich auf dieses Ereignis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Arch&auml;ologen vermuten nach Untersuchungen an der K&uuml;ste vor Hammamet auch, dass <a href=\"https:\/\/www.tunesienexplorer.de\/2017\/07\/29\/versunkene-teile-von-neapolis-hammamet-werden-erforsch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teile des historischen Neapolis (heute Hammamet)<\/a> durch ein katastrophales Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami, das sich etwa in der Mitte des vierten Jahrhunderts nach Christus ereignet h&auml;tte, vom Wasser &uuml;berflutet worden sei. Dieser Tsunami folgte wahrscheinlich auf das Erdbeben vor Kreta vom 21. Juli 365 n. Chr. und sorgte f&uuml;r Zerst&ouml;rungen in weiten Teilen des Mittelmeerraumes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der r&ouml;mische Historiker Ammianus Marcellinus beschrieb, wie der Tsunami Alexandria und andere Orte in den fr&uuml;hen Stunden des 21. Juli 365 n. Chr. traf. Sein Bericht ist besonders bemerkenswert wegen der klaren Unterscheidung der drei Hauptphasen eines Tsunamis, n&auml;mlich das anf&auml;ngliche Erdbeben, die pl&ouml;tzliche R&uuml;ckbildung des Meeres und die darauf folgende gigantische Flutwelle, die in das Landesinnere rollte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Kurz nach Tagesanbruch, eingel&auml;utet von einer Folge heftiger Blitze, wurde die Grundfestigkeit der gesamten Erde ersch&uuml;ttert und schauderte, das Meer wurde weggetrieben, seine Wellen rollten zur&uuml;ck und verschwanden, sodass der Abgrund der Tiefen aufgedeckt wurde und verschiedene Arten von Seekreaturen im Schlamm stecken blieben; die gro&szlig;e Ein&ouml;de dieser T&auml;ler und Berge, die diese Bildung zwischen den tiefen Wasserstrudeln zur&uuml;ckgelassen hat, wie es auf uns gekommen ist, schauten in diesem Moment hoch zu den Sonnenstrahlen. Viele Schiffe strandeten wie auf trockenem Land und Menschen wanderten &uuml;ber die erb&auml;rmlichen &Uuml;berbleibsel des Wassers um Fisch und dergleichen mit ihren blo&szlig;en H&auml;nden zu sammeln.<br>\nDann kehrte die tosende See wie beleidigt um und strich &uuml;ber die vielen Untiefen gewaltsam auf Inseln und Ausl&auml;ufer des Festlandes und zerquetschte zahllose Geb&auml;ude in St&auml;dten oder wo auch immer sie anzutreffen waren. In diesem w&uuml;tenden Kampf der Elemente wurde das Gesicht der Erde neu geformt, um wundersame Aussichten zu offenbaren. Als die Wassermassen zur&uuml;ckkehrten, dann als man sie am wenigsten erwartete, starben viele Tausende durch Ertrinken und mit den Wellen in die H&ouml;he geschaukelt sah man, als sich der &Auml;rger der See allm&auml;hlich legte, einige Schiffe sinken und die K&ouml;rper von Leuten, die in den Schiffswracks get&ouml;tet wurden, lagen da, mit dem Gesicht nach oben oder unten. Andere riesige Schiffe strandeten aufgrund der irrsinnigen Kraft auf den D&auml;chern von H&auml;usern, wie in Alexandria geschehen, und andere wurden von der K&uuml;ste fast zwei Meilen weitergesp&uuml;lt, wie das Schiff aus Lakonien in der N&auml;he der Stadt Methone, das ich sah als ich vorbeizog, auseinanderklaffend durch den schleichenden Zerfall.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>8. August 1303: Erdbeben vor Kreta<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 8. August 1303 ereignete sich gegen 6 Uhr morgens vor Kreta ein Beben der gesch&auml;tzten Magnitude von 8 auf der <a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/enzyklopaedie\/seismologie\/richterskala\/\" target=\"_blank\" title=\"Die Richterskala ist eine Magnitudenskala zur Angabe der St&auml;rke von Erdbeben. Sie basiert auf Amplitudenmessungen von Seismogrammaufzeichnungen, die in relativ geringer Distanz von wenigen hundert Kilometern zum Epizentrum gewonnen wurden. Sie ist daher auch unter dem Begriff Lokalbeben-Magnitude bekannt.\" class=\"encyclopedia\">Richterskala<\/a>; auf der Mercalliskala wurde die Stufe IX (Verw&uuml;stung) erreicht. Das Beben l&ouml;ste einen Tsunami aus, der enorme Sch&auml;den verursachte und auf Kreta und in Alexandria viele Menschenleben forderte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die genaue Lage des Epizentrums ist ungewiss, es wird aber allgemein angenommen, dass der Ostabschnitt des Hellenischen Inselbogens irgendwo zwischen Kreta und Rhodos brach. Als vermutete Koordinaten werden meist 35&deg;00&prime; N und 27&deg;00&prime; E angegeben, d. h. rund 50 Kilometer s&uuml;dlich von Karpathos\/Kasos bzw. 70 Kilometer &ouml;stlich vor der Ostk&uuml;ste Kretas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ausgel&ouml;ste Beben richtete in einem weit ausgedehnten Areal gro&szlig;e Zerst&ouml;rungen an. Die Zahl der Todesopfer d&uuml;rfte in die Zehntausende gegangen sein, davon allein gesch&auml;tzte 4.000 auf Kreta. Betroffen wurden neben Kreta die Peloponnes, Rhodos, Kairo, Akkon, Damaskus, Antiochia und Zypern. Selbst im 1.000 Kilometer entfernten Konstantinopel und wom&ouml;glich auch noch im 1.500 Kilometer entfernten Tunis konnte das Beben gesp&uuml;rt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Modellrechnung des resultierenden Tsunamis ergibt f&uuml;r Alexandria eine maximal 9 Meter hohe auflaufende Wasserwand. Zwischen dem Eintreffen der ersten Riesenwelle und dem Erdbeben lagen in &Auml;gypten 40 Minuten.<\/p>\n<p><strong>11. Januar 1693: Beben von Sizilien und Kalabrien<\/strong>.<\/p>\n<p>Nach einem schweren Vorbeben am 9. Januar 1693 l&ouml;st das Hauptbeben einen Tsunami aus und bringt totale Zerst&ouml;rung auf einer Fl&auml;che von mehr als 5600 km&sup2; im Osten Siziliens und im S&uuml;dwesten Kalabriens. Mehr als 60.000 Opfer sind zu beklagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>28. Dezember 1908: Erdbeben von Messina, Italien<br>\n<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_150\" aria-describedby=\"caption-attachment-150\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/erdbeben-messina.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-150 size-medium\" src=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/erdbeben-messina-300x229.jpg\" alt=\"Nach dem Erdbeben von Messina\" width=\"300\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/erdbeben-messina-300x229.jpg 300w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/erdbeben-messina.jpg 722w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-150\" class=\"wp-caption-text\">Nach dem Erdbeben von Messina<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 28. Dezember 1908 um 05:21 Uhr wurde die Region um die Stra&szlig;e von Messina (Sizilien, Kalabrien) f&uuml;r 37 Sekunden durch ein starkes Erdbeben ersch&uuml;ttert, die St&auml;dte Messina, Reggio Calabria und Palmi wurden nahezu v&ouml;llig zerst&ouml;rt. Das Beben hatte nach Vergleichsberechnungen eine St&auml;rke von 7,2 auf der Momenten-Magnituden-Skala.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein den Erdst&ouml;&szlig;en folgender Tsunami richtete weitere gro&szlig;e Sch&auml;den an und forderte weitere Opfer. Die Sch&auml;tzungen der Opferzahlen gehen auseinander: In Messina und Reggio Calabria verloren demnach zwischen 72.000 und 110.000 Einwohner ihr Leben.&nbsp;Das Erdbeben von Messina 1908 in Italien war die nach Opfern schwerste Naturkatastrophe Europas im 20. Jahrhundert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Messina wurden fast alle Geb&auml;ude stark besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt, unter ihnen der Dom, viele &ouml;ffentliche Geb&auml;ude und auch die Palazzata an der Hafenpromenade, eine imposante einheitliche anderthalb Kilometer lange Fassade zum Meer hin, die dem dahinter liegenden Rathaus, den Seidenmanufakturen und den Handels- und Bankh&auml;usern teilweise vorgeblendet war. Sie verband diese damit und gab ihnen zum Meer hin eine einheitliche palastartige Fassade.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso schwere Zerst&ouml;rungen ereilte auch Reggio Calabria, hier wurden unter anderem die Real Palazzina an der Uferpromenade, die Villa Genoese-Zerbi, der barocke Dom und die byzantinische Basilika Cattolica dei Greci zerst&ouml;rt. Beide St&auml;dte verloren damit einen gro&szlig;en Teil ihres architektonischen Erbes der vergangenen Jahrhunderte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>21. Mai 2003: Erdbeben vor Algerien&nbsp;<\/strong><br>\nAm 21. Mai 2003 kam es um 18:44 Uhr UTC (19:44 MEZ) im Meer etwa 20 km nord&ouml;stlich von Boumerd&egrave;s, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Boumerd&egrave;s, zu einem Erdbeben der Magnitude Mw 6,8. Die Tiefe des Hypozentrums wurde mit zehn bis zw&ouml;lf Kilometern ermittelt. Durch die Folgen des Bebens starben in Algerien 2.266 Menschen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_152\" aria-describedby=\"caption-attachment-152\" style=\"width: 220px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/boumerdes.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-152 size-medium\" src=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/boumerdes-220x300.jpg\" alt=\"Zerst&ouml;rungen in Boumerdes, Algerien\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/boumerdes-220x300.jpg 220w, https:\/\/soussewetter.de\/meteo\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/boumerdes.jpg 659w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-152\" class=\"wp-caption-text\">Zerst&ouml;rungen in Boumerdes, Algerien<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Schockwellen wurde ein Tsunami ausgel&ouml;st, der mit 300 km\/h durch das Mittelmeer zog. 54 Minuten sp&auml;ter, um 20.45 Uhr, zog sich an den K&uuml;sten des Balearen-Archipels, der etwa 272 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, das Wasser bis zu 150 Meter zur&uuml;ck. Kurz darauf rollten zwei aufeinanderfolgende, circa zwei Meter hohe Wellen heran und &uuml;berschwemmten die Str&auml;nde und einige Strandstra&szlig;en. Eine Tsunami-Welle wurde auch an der spanischen K&uuml;ste von Alicante, Castellon und Murcia beobachtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der geringen H&ouml;he der Welle wurden auf Mallorca (in Palma) und Ibiza (hier speziell in der Hafenstadt Santa Eul&agrave;ria) an die 200 Boote, einige Fischerh&uuml;tten und Dutzende Autos zerst&ouml;rt oder fortgesp&uuml;lt. Menschen kamen nicht zu Schaden, da das Ozeanografische Institut von Palma de Mallorca vor dem Auftreffen der Welle die Meeresspiegelschwankung festgestellt und eine Warnung verbreitet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>20. Juli 2017: Erdbeben von Kos\/Bodrum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 20. Juli 2017 um 22:31 Uhr UTC (21. Juli 2017, 00:31 Uhr MEZS) kam es im Seegebiet zwischen der griechischen Insel Kos und dem t&uuml;rkischen Bodrum zu einem schweren Beben mit der St&auml;rke von M6,6. In den darauffolgenden Tagen kam es zu hunderten von Nachbeben. Durch das Erdbeben wurden rund 360 Menschen in der T&uuml;rkei verletzt, zumeist w&auml;hrend der Flucht aus Geb&auml;uden durch St&uuml;rze o.&auml;. Auf griechischem Gebiet wurden laut der Angaben der Beh&ouml;rden rund 150 Personen verletzt, darunter sind auch mehrere Schwerverletzte, die von Tr&uuml;mmern einst&uuml;rzender Geb&auml;ude getroffen wurden. Auf der Insel Kos wurden zwei Menschen get&ouml;tet. Die beiden Opfer waren Touristen aus Schweden und der T&uuml;rkei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Infolge des Erdbebens kam es zu einem Tsunami, der auf t&uuml;rkischer Seite Str&auml;nde, Hotel, H&auml;user und Gesch&auml;fte &uuml;berflutete und Boote an Land sp&uuml;lte. Die griechische Insel Kos war von dem Vorfall weniger stark betroffen. Die H&ouml;he des Tsunami wurde in Bodrum mit 70 Zentimetern gemessen, Aussagen von Augenzeugen lassen eine H&ouml;he von 1 bis 1,5 Meter vermuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>18. M&auml;rz 2021: Erdbeben in B&eacute;jaia, Algerien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Donnerstag, den 18. M&auml;rz 2021 kam es in der Nacht um 1:04 Uhr <a href=\"https:\/\/erdbebennews.de\/2021\/03\/18-maerz-104-uhr-erdbeben-m6-0-algerien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in Algerien zu einem starken Erdbeben (M6.0) nahe Bejaia<\/a>. Es gab mindestens 17 Verletzte. Mehrere Besch&auml;digungen wie rissige W&auml;nde und eingest&uuml;rzte Innenw&auml;nde wurden gemeldet.<br>\nDie Ersch&uuml;tterungen konnten auch in Tunesien verbreitet versp&uuml;rt werden. Ausl&auml;ufer des Erdbebens erfassten auch Mallorca und Sardinien. An der K&uuml;ste von Mallorca wurde ein kleiner Tsunami registriert. Auch auf anderen Balearen-Inseln, auf Sardinien und am spanischen Festland kamen kleine Wellen an. Die maximale Amplitude lag bei 14 Zentimetern. Zu Sch&auml;den kam es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Quellen:<\/strong><br>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minoische_Eruption<br>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_im_Golf_von_Eub%C3%B6a_426_v._Chr.<br>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_vor_Kreta_365<br>\nhttps:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_von_Messina_1908<br>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_vor_Algerien_2003<br>\nhttp:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_von_Tsunamis<br>\n<a href=\"http:\/\/erdbebennews.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Juskis Erdbebennews<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fotos:<br>\nHelike<br>\nKreta: Von <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:Mikenorton\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mikenorton<\/a> &ndash; Eigene Arbeit, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY-SA 3.0<\/a>, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=15259806\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link<\/a><br>\nBoumerdes: Von <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/magharebia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Magharebia<\/a> &ndash; <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/magharebia\/6349889959\/in\/datetaken\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">page of flickr<\/a>, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CC BY 2.0<\/a>, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=24678501\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur im Pazifikraum, auch an europ\u00e4ischen und nordafrikanischen K\u00fcsten k\u00f6nnen Tsunamis auftreten, allerdings wesentlich seltener. 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